Kunstwelt & Inspiration
Ölfarben und das Erfolgsgeheimnis von Gerhard Richter
Was zeichnet das Werk von Gerhard Richter aus?
Gerhard Richter (geboren am 9. Februar 1932) ist ein bedeutender deutscher bildender Künstler. Er wurde in Dresden geboren und wuchs in Niederschlesien sowie im Zittauer Gebirge auf. Er studierte an der Dresdner Kunstakademie. Seinen größten Ruhm erlangte der Künstler in den 1980er Jahren, nach dem Fall der Berliner Mauer. In dieser Zeit entwarf er eines der bekanntesten Streifenmuster Deutschlands.
Seine frühen Ölgemälde waren von der Natur inspiriert. Später entdeckte er seine Leidenschaft für den Fotorealismus. In Öl auf Leinwand hielt er einige seiner berühmtesten Werke fest – etwa seine Tochter und seine Frau (siehe Bilder unten), die Zeitung liest, oder sogar Ereignisse, die die ganze Welt erschütterten, wie den Fall der Twin Towers. Ein charakteristisches Merkmal seiner Werke ist die Bewegung, gepaart mit einem einzigartigen, modernen künstlerischen Stil.

Seine Werke beeindrucken durch ihre besondere Wirkung. Die Kunstwelt liebt seine großformatigen Studien über fotografische Effekte. Der verwischte Effekt ist eine Art fotografischer Impressionismus, bei dem Teile fotorealistischer Darstellungen verschwommen und weichgezeichnet werden. Genau diese Technik offenbart die meisterhafte Handhabung von Richters Pinsel.
Dank Ölfarben gelingt es ihm, faszinierend sanfte Übergänge und eine bemerkenswerte Realitätstreue zu erzielen. Der berühmte Künstler experimentiert gerne und sucht stets das Gleichgewicht zwischen Realismus und Abstraktion. Auch seine abstrakten Arbeiten ziehen den Betrachter in ihren Bann.
Mit diesem Spiel aus Licht und Farbe hat er die moderne Kunst maßgeblich geprägt.

Welche Ölfarben verwendet Richter für seine Werke?
Wussten Sie, dass Gerhard Richter gerne mit den Solo Goya Ölfarben der deutschen Marke Kreul arbeitet? Warum er diese Farben bevorzugt? Die deutsche Marke KREUL legt bei der Herstellung höchsten Wert auf eine homogene Pigmentmischung.
Dieser Prozess wird bis zu sieben Mal wiederholt, da sich die einzelnen Komponenten bei Ölfarben nur schwer mit den Pigmenten verbinden lassen. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, lässt man die Ölfarben drei Monate lang ruhen und reifen. Die hohe Qualität der Farben bildet die Basis für professionelle Ergebnisse.
Auch Gerhard Richter hat die Ölfarben-Serie für sich entdeckt, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich und anderen Künstlergemeinschaften in Europa und darüber hinaus immer beliebter wird.

Ein großer Vorteil dieser beliebten Farben ist unter anderem ihre sogenannte butterartige Konsistenz, wodurch sie sich hervorragend miteinander vermischen lassen. Dank dieser Eigenschaft ist es möglich, mit einer relativ kleinen Farbpalette eine wirklich breite Skala an originellen Farbtönen zu mischen. Sie können direkt aus der Tube aufgetragen werden, was viel Raum für das Experimentieren mit verschiedenen Techniken lässt. Richter schätzt zudem die hohe Pigmentierung; sie eignen sich hervorragend für die Untermalung, für den Auftrag in dünnen Schichten – einfach für jede beliebige Arbeitsweise. Nach dem Trocknen bleiben sie leuchtend und satt. Künstler schätzen die breite Palette von 52 Farbtönen, die selbst anspruchsvollste Künstler wie Gerhard Richter überzeugt.
Was ist also das Geheimnis des Erfolgs von Gerhard Richter?
- Er legt großen Wert auf die Auswahl seiner Ölfarben
- Er hatte den Mut zur stetigen künstlerischen Weiterentwicklung
- Der Mut, in seinem Schaffen einen eigenen Weg zu gehen
- Er arbeitet an sich selbst und achtet auf Details
- Er ist innovativ und experimentierfreudig
Viel Freude beim Malen und Experimentieren wünscht Ihnen Ihr ARTMiE-Team.
